Ein Elektromobil zu kaufen, das zu den täglichen Gewohnheiten, zum Alltag eines Menschen passt, ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheinen könnte. Vieles gilt es auch hier zu beachten. Immerhin reicht die Palette der Modelle von einer Reihe komfortabler Seniorenmobile über richtige, rein mit Strom betriebene Kleinstfahrzeuge, bis hin zum Elektroroller beziehungsweise Fahrrad oder sogar einem wandelbaren und damit vielseitig einsetzbaren Nutzfahrzeug.
Seniorenmobile: Ein gewohntes Bild
Beinahe schon alltäglich sind die Elektromobile für Senioren, mit denen die älteren Herrschaften, manchmal auch jüngere Menschen mit Handicap, in den Städten und auf kürzeren Distanzen sogar über Land unterwegs sind. Viele Gebäude, zum Beispiel Behörden, haben hier sogar schon extra Parkmöglichkeiten und Rampen vorgesehen, damit die Seniorenmobile ihrer Nutzung entsprechend abgestellt werden können – auch wenn von einer wirklichen Barrierefreiheit der Städte und Kommunen noch lange nicht in einer perfekten Weise gesprochen werden kann. Die Anfänge sind jedoch gemacht, denn Mobilität spielt bei Behinderung und Alter eine überaus wichtige Rolle und wird daher auch bei Neubauten von Straßen und Gebäuden berücksichtigt. Für Arztbesuche, Ausflüge und tägliche Erledigungen sind Seniorenmobile praktische, vor allem aber günstige Helfer. Wichtig sind hier nicht die überaus große Reichweite oder hohe Leistung, sondern eher die leichte Bedienung, das einfache Aus- und Einsteigen und eine gewisse Alltagstauglichkeit, zum Beispiel durch Regenschutz oder Einkaufskorb.
Elektroautos: ein Schritt in die bessere Zukunft
Elektroautos – also keine Hybridfahrzeuge mit der Wechselmöglichkeit zwischen Strom und Verbrennungsmotor, sondern reine Elektrofahrzeuge – lohnen sich für Pendler mit einer Möglichkeit zum Aufladen der Batterien oder einem Arbeitsweg, der mit der Batterieleistung der Elektromobile konform geht. Hier genießt der Fahrer jeden Luxus eines Autos – eine geschlossene Karosserie und ähnliches – und kann bei jedem Wetter sicher von A nach B kommen. Auch hier ist, wie bei jedem Elektrofahrzeug, der höhere Anschaffungspreis durch die sehr niedrigen Betriebskosten schnell wieder hereinzuholen. Emissionsfrei und damit zukunftsweisend ist der Fahrer hier unterwegs.
Abseits vom Seniorenmobil und kleinen Elektroautos gibt es bereits viele andere Elektrofahrzeuge, mit denen man seinen Alltag auf durchaus sinnvolle Weise bereichern kann. Das Elektrofahrrad oder ein leistungsstarker Elektroroller sind nur zwei Beispiele. Mittlerweile hat die Elektromobilität auch den Sektor der Nutzfahrzeuge erreicht und ist dabei, diesen Markt – nach dem heutigen Stand der Technik – in den kleineren Ausführungen zu erobern.